Allgemeine Informationen

Mein Körper  I  Meine Grenzen   I Meine Sicherheit

Selbstverteidigung für Frauen und Kinder ab dem Volksschulalter nach dem Konzept Drehungen.

... Leicht erlernbar.
... Unmittelbar anwendbar.
... (Fast) grenzenlos einsetzbar.


Drehungen: der etwas andere Weg der Selbstverteidigung

Viele denken bei dem Wort „Selbstverteidigung“ an Karate, Kick-Boxen und Akrobatik. Bei Drehungen lautet die erste Prämisse: Wenn ich mich schon wehren muss, na dann MÜHELOS!

Bei dieser ganzheitlichen Art der Selbstverteidigung ist es das Ziel, das Selbstbewusstsein von Frauen und Kindern zu stärken und sie dazu zu befähigen, dass sie sich in Einklang mit ihrem Körper und ihren Gefühlen verteidigen können.

Als präventive Maßnahme ist es auch von Bedeutung, sich selbst, also von Kopf bis zu den Füßen und von innen nach außen kennen zu lernen, damit sich jede Person folgende Fragen beantworten kann:
Wie geht es mir gerade?
Was fühle ich gerade?
Was will ich und was will ich nicht?
Was kann ich mit meinem Körper alles machen?
Wo stehe ich in der Gesellschaft?

Neben dieser Ebene ist es natürlich auch wichtig, Gefahrensituationen als solche zu erkennen. Dann können ausweichende und abweichende – drehende – Bewegungen durchgeführt werden.
Dazu gehören: Abwehrhaltung – Abwehrübungen – Ableiten - Befreiungen

Dabei sollen sich die Personen in Gefahrensituationen immer vor Augen halten, dass es sich hierbei eben nicht um einen regulären, fairen Kampf zwischen zwei vergleichbaren SportlerInnen handelt, sondern um Gefahr in Verzug. Daher ist es auch möglich Dinge zu machen, die in einer Sportarena nichts verloren haben. Das heißt z.B., niemand muss sich einem Kampf stellen – vor allem nicht, wenn man nicht gefragt wird! Also lautet die wichtigste Prämisse: die Gefahrenzone so schnell wie möglich verlassen. Nur wenn es unerlässlich ist, gibt es Übungen für den Notfall, die dazu führen, dass wertvolle Minuten in einer Gefahrensituation gewonnen werden können.

Die Methode „Drehungen“ wurde ursprünglich dazu konzipiert, um Frauen und junge Frauen ab 12 Jahren mit einer Technik vertraut zu machen, die praktisch keine Grenzen kennt: sie ist einfach und schnell erlernbar, setzt keine sportlichen Ambitionen voraus und beinhaltet sowohl die Verteidigung von den eigenen physischen als auch den psychischen Grenzen. Im Vordergrund stehen auch gesellschaftliche Fragestellungen und ein kritischer Blick auf gängige Stereotypien und Klischees, die nicht zuletzt zum Bild der wehrlosen Frau ihren Teil beitrugen.

Das Schöne an dieser Methode ist aber, dass sie mit pädagogischen Vorkenntnissen und Erfahrungen auch sehr gut so konzipiert werden kann, dass eben auch schon Volksschulkinder davon profitieren können.

Dazu wird ein besonderer Fokus auf die eigene Wahrnehmung des Kindes gelegt und über einen spielerischen Zugang an die Abwehr- und Befreiungsübungen herangeführt. Zudem liegt der Schwerpunkt bei Volksschulkindern, bei Mädchen und Buben, auf der Prävention sexueller Übergriffe, Ich-Stärkung und Hilfeholen in problematischen Situationen.